Winzige Gewindebuchsen

Jetzt wird es richtig klein. Im Tischfuß werden zwei Gewindeeinsätze eingelötet und dort Stehbolzen mit 1,6 mmm Durchmesser eingeschraubt. Die Buchsen habe ich aus Messing-Rundmaterial der Stärke 3,5 mm auf 2,5 mm heruntergedreht, oder, besser gesagt, heruntergefeilt, mit Hilfe einer Mini-Bohrmaschine und einer Nadelfeile.



Diese Buchsen sind notwendig, um der Verbindung zwischen Fuß und Seitenteil mehr Stabilität zu verleihen.

Endlich sind auch meine M1,6-Gewindebohrer angekommen. Die erste Sendung ist bei der Post verloren gegangen. Wenn Ihr etwas bestellt, besteht darauf, dass es als Paket oder Brief geschickt wird. Niemals als Warensendung. Die werden nachrangig behandelt und wie ich gerade erlebt habe, nicht unbedingt immer zugestellt.

Im zweiten Anlauf wurden die Teile per Brief verschickt und lagen am nächsten Tag im Briefkasten. Danke an eBay-Verkäufer benzinbleifrei für die unkomplizierte Nachlieferung.

Ein so kleines Gewinde in Messing zu schneiden erfordert wirklich viel Fingerspitzengefühl. Mit Windeisen ist da nichts zu machen. Ich habe das Gewinde vorsichtig von Hand geschnitten und auch nur den Vorschneider verwendet. Die gesamte Länge des Gewindes beträgt auch nur 2 mm. Das ist reichlich wenig, aber später in der großen Version durchaus genug. Dort wird das Gewinde 16 mm Durchmesser haben. Eine Mutter M16 hat eine Höhe von ca. 15 mm. Das geschnittene Gewinde im Fuß hat also 2 cm Länge und ist aus Stahl. Außerdem wird es hauptsächlich auf Zug und Druck belastet.

Hier noch ein Bild vom lackierten Fuß mit eingesetzten Stehbolzen. Die Muttern dienen zur Stabilisierung, damit die Messing-Gewinde nicht seitlich belastet werden.

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Veröffentlicht am 4. Juni 2011 in Schreibtisch und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Winzige Gewindebuchsen.

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