Viele kleine Änderungen

Zur Zeit geht es etwas langsamer vorwärts mit dem Tischbau. Ich warte auf weiteres Material und bin auch arbeitsmäßig gerade ausgelastet.
Aber ein paar Änderungen für den Schreibtisch sind mir trotzdem eingefallen. Nun habe ich sie in SketchUp gezeichnet und hier sind die Ergebnisse:

Auf  den ersten Blick ist nicht viel zu erkennen. Am auffälligsten ist die größere Platte. Die ursprünglichen Maße von 75 x 150 habe ich gewählt, weil ich dabei am wenigsten Verschnitt mit der üblichen Plattengröße bei Filmsperrholz habe. Inzwischen gibt es aber auch andere Plattengrößen. Hier ist die Platte 160 cm breit und 80 cm tief.

Die Proportionen des Seitenteils habe ich noch mal optimiert. Die Löcher sind anders verteilt, dadurch wirkt alles noch etwas harmonischer. Mich hat die ganze Zeit gestört, dass das kleinste Loch wirkt, als wäre es nicht weit genug vom Vorherigen entfernt. Mathematisch war zwar alles richtig, aber optisch nicht, das ist auch am Messing-Modell sichtbar. Also habe ich meine Formel etwas geändert und bin jetzt mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Weiterhin habe ich die Füße geändert. Statt fester Plastikfüße sind jetzt verstellbare Maschinenfüße im Einsatz. Damit meistert man wirklich jede Unebenheit. Was im großen Bild nicht so gut zu erkennen ist, sind die eingeschweißten Rohrhülsen für die Gewinde der Verstellfüße.

 

Die Klemmvorrichtung:

Die Klemmvorrichtung ist ebenfall komplett neu dimensioniert. Mit dem bloßen Auge ist zunächst kein Unterschied zu erkennen. Was sich geändert hat, ist der vergößerte Klemmweg, die Position der Klemmschraube und die Breite der Klemmschelle. Außerdem sind nun alle Ecken gerundet, um Materialspannungen zu verringern. Ach der Ansatz vom Seitenteil zur Rohrhülse hat sich geändert, damit etwas mehr Platz für die Schweißnaht vorhanden ist. Die innere Klemmhülse ist jetzt dreifach geschlitzt (auf dem Bild nicht sichtbar), damit sich der Verstellmechanismus leichter klemmen lässt. Vorher gab es nur einen Schlitz. Dadurch brauchte man ziemlich viel Kraft, um das Rohr zu verformen.

Am Tragrohr gibt es auch Änderungen. Die Öffnung des Tragrohrs ist jetzt so geplant, dass ich mit einer Bimetall-Lochsäge die Rundungen aussägen kann. Das habe ich beim vorherigen Tisch auch gemacht, hat sich bewährt. Die Öffnung über die gesamte Rohrlänge arbeite ich dann mit der Trennscheibe heraus. Außerdem ist diese Öffnung jetzt etwas schmaler geworden. Sechs Zentimeter Breite sind genug, damit gewöhnliche Stecker und Verteiler hindurchpassen. Dafür habe ich mehr Stabilität im Rohr. Die Kabeldurchführung liegt jetzt genau über dem Ende dieses Kabelschachtes. Das habe ich durch eine geänderte Tischplatte erreicht.

Die Kabeldurchführung habe ich ebenfalls in Google SketchUp konstruiert. War ein bisschen Arbeit, aber für die Gesamt-Optik wollte ich das gerne in schön haben.

Hier noch mal ein Detailbild. Diese Durchführung stelle ich dann später auch als Komponente in die öffentliche Bibliothek von Google SketchUp, damit andere Konstrukteure sie verwenden können.

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Veröffentlicht am 19. Juni 2011 in Schreibtisch und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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